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Radio Jazz Research: Think-Tank für den Jazz

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Hinweise auf zwei Neuveröffentlichungen in 2026

1) Buch: Christa Bruckner Haring (ed) – WOMAN & JAZZ – 40,79 €

Christa Bruckner-Haring
Women and Jazz: European Perspectives from Researchers and Artists is an edited volume bringing together the work of female researchers exploring the complex relationship between jazz and gender. Who are the European and Europe-based women in jazz, and do they perceive jazz as still being a male-dominated world? Women and Jazz encompasses a broad range of views and themes, including the role of women in European jazz history, their daily lives, motherhood, music education, festivals, and live performance.

This volume features interviews with 25 female European or Europe-based jazz artists, which serve as tangible illustrations of the female experience in professional jazz. This volume also sheds light on hidden gems within jazz, introducing readers to talented female artists who may have been overlooked. Readers can gain insight into inspiring stories of perseverance and creativity, as well as unique perspectives that each musician brings to the music. By reading this book, individuals can contribute to amplifying underrepresented voices in the world of jazz and promoting a more inclusive understanding of the music and society. Women and Jazz will be of interest to jazz professionals, popular music scholars, gender studies scholars, teachers, students, and anyone wanting to learn more about women’s perspectives on the field of jazz.

Women and Jazz: European Perspectives from Researchers and Artists enthält Beiträge von Wissenschaftlerinnen, die sich mit der komplexen Beziehung zwischen Jazz und Gender befassen. Wer sind die in Europa wirkenden Frauen im Jazz, und empfinden sie Jazz immer noch als eine von Männern dominierte Welt? Women and Jazz umfasst ein breites Spektrum an Ansichten und Themen, darunter die Rolle der Frauen in der europäischen Jazzgeschichte, ihr Alltag, Mutterschaft, Ausbildung, Festivals und Live-Auftritte.

Dieser editierte Sammelband enthält Interviews mit 25 europäischen oder in Europa lebenden Jazzmusikerinnen, die spannende Einblicke in inspirierende Geschichten über Ausdauer und Kreativität sowie in einzigartigen Perspektiven der Musikerinnen gewähren. Somit trägt das Buch dazu bei, unterrepräsentierte Stimmen im Jazz zu verstärken und ein integrativeres Verständnis von Musik und Gesellschaft zu fördern. Women and Jazz ist gerichtet an Jazzinteressierte, Forschende, Lehrende, Studierende und alle, die mehr über Perspektiven von Frauen im Bereich des Jazz erfahren möchten.

https://radiojazzresearch.de/wp-content/uploads/2026/01/Contents_Women-and-Jazz.pdf

2) Buch: Reclam Verlag – Stefan Henz – MILES DAVIS – SOUND EINES LEBENS – 32,00 €

Miles Davis
Miles Davis war ein Virtuose des Jazz. Ein Mann der Wandlungen, zart und hart, verletzlich und verletzend, schüchtern und arrogant. Davis verband künstlerische Integrität mit Sensibilität und verrückte die Grenzen des Jazz immer wieder neu. Sechs Mal, so meinte er auf einem Empfang im Weißen Haus, habe er die Musikgeschichte revolutioniert. Sein Album »Kind of Blue« gilt vielen als die beste Jazz-Platte aller Zeiten. Weltweit erfolgreich, mit allen Insignien von Wohlstand ausgestattet und privilegiert in der Männerwelt des Jazz, blieben rassistische Diskriminierung und die daraus resultierende Wut prägend für seine künstlerische Persönlichkeit.
Stefan Hentz zeichnet Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Musikers und Menschen so fundiert wie kenntnisreich nach.
52. Tagung Radio Jazz Research Perspektive Jazz-Forschung 3. – 5. September 2026
 
52. Tagung Radio Jazz Research
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Jazz Hansestadt Lübeck e.V.

Perspektive Jazz-Forschung

3. – 5. September 2026


Gespräche und Vorträge:

Mit Frédéric Döhl, André Doehring, Adám Havas, Stefan Hentz, Andreas Jakubczik,
Willem Strank, Gaja von Synchowski, Walter van de Leur, Tim Wall

51. Tagung Radio Jazz Research 16. – 18. April 2026, Eisenach

51. Tagung Radio Jazz Research
In Zusammenarbeit mit dem Lippmann & Rau-Archiv
16. – 18. April 2026, Eisenach

Jazz im politischen Leben.
Zur Rezeption improvisierter Musik in Deutschland

Lippmann & Rau-Archiv, Alte Mälzerei, Palmental 1


Zum Programm

Diese Tagung wurde maßgeblich ermöglicht durch eine Kooperation mit dem in Eisenach/Thüringen ansässigen Lippmann & Rau Archiv. Gegründet im Jahr 1999 als Internationales Jazzarchiv Eisenach, führte eine enge Zusammenarbeit mit der Lippmann+Rau-Stiftung 2009 zur Umbenennung. Die Eisenacher Institution ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass es in Archiven dieser Art nicht nur um Bewahrung und das Verstehen von Vergangenem geht, sondern genauso um die Gestaltung der kulturellen Gegenwart und um Perspektiven für die Zukunft. Das wiederum bildet einen idealen Rahmen für das, was die Tagungsüberschrift „Jazz im politischen Leben“ anreißt.
Natürlich sind Struktur und Arbeit des Eisenacher Archivs ein unverzichtbares Thema der zweitägigen Zusammenkunft. Archiv-Leiter Reinhard Lorenz wird umfangreiche Einblicke geben. Umso interessanter dürfte sein, was Marie Härtling aus Darmstadt in der Gegenüberstellung über die Arbeit und die Positionierung einer weiteren Institution musikarchivarischer und -wissenschaftlicher Arbeit zu berichten weiß: dem bereits 1990 gegründeten Jazzinstitut Darmstadt, der größten öffentlich zugänglichen Jazzsammlung in Europa.
Als wesentlicher Faden zieht sich die Entwicklung des Jazz in der DDR durch Vorträge und Gespräche der Thüringer Tagung. Zum generellen Einstieg spricht Peter Niedermüller über die Instrumentalisierung von Kultur und deren repressive Mechanismen in totalitären Systemen, was unweigerlich in die Jahre des Nationalsozialismus führt. Michael Rauhaut bezieht in der Auseinandersetzung mit den rigiden Steuerungsversuchen musikalischer Aktivitäten in der DDR Erfahrungen aus Pop und Rock ein, vor allem am Beispiel der (auch im deutschen Westen geschätzten und gewürdigten) Ostberliner Gruppe Silly um Sängerin Tamara Danz.
Die Jazz-Entwicklung in der DDR, von den einschlägigen Staatsorganen argwöhnisch verfolgt, soll unter verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Katharina Weissenbacher konzentriert sich in ihren Erläuterungen auf eine wichtige Kernzeit: die anderthalb Jahrzehnte zwischen Mauerbau und der Ausbürgerung Wolf Biermanns (1961-1976). Ulf Drechsel berichtet vom Engagement und von dem nachhaltigen Wirken seines Vaters Karlheinz, der als Rundfunkjournalist, Publizist und Festivalkurator das Jazzgeschehen in der DDR maßgeblich begleitete und prägte – und dabei natürlich auch ins Visier der Stasi geriet. Martin Breternitz hat die Funktion der DDR-Jazzclubs untersucht, in denen Freiheiten neben dem Alltag gelebt wurden. Mit Meister-Gitarrist Uwe Kropinski, der im Zuge der Tagung auch in einem öffentlichen Konzert zu erleben sein wird, kommt ein betroffener Zeitzeuge zu Wort. Aufgewachsen in der DDR, Mitte der siebziger Jahre vom Rock zur Improvisierten Musik „konvertiert“, 1986 in die Bundesrepublik gewechselt, in den späten Neunzigern zurückgezogen in seine Geburtsstadt Berlin, hat er das künstlerische Schaffen in der DDR aus verschiedenen Perspektiven erlebt bzw. verfolgt. Den Beweggründen und Überzeugungen jener, die sich seinerzeit dem „verdächtigen“ Jazz-Schaffen von seinesgleichen auf die Fersen hefteten, ist Rüdiger Ritter nachgegangen. „Wie und warum observiert man Jazz?“ ist eine so simpel anmutende wie berechtigte Frage, deren Beantwortung auch Einiges über das Potenzial des Jazz als einer politischen Musik aussagen dürfte.



ABLAUF
Donnerstag, 16. April 2026 Meeting RJR20.00 Uhr im Hotel „Thüringer Hof“,


Freitag, 17. April 2026
TAGUNG 1. Tag
im Lippmann & Rau-Archiv

9.30 Uhr
Peter Niedermüller:
Zwischen Zensur und unterhaltender Zerstreuung
Zum Umgang mit Musik in totalitären Systemen

10.30 Uhr
Katharina Weissenbacher:
Zwischen Jazzbrücke und Free Jazz – die Jazzszene in der DDR

11.30 Uhr
Ulf Drechsel:
Jazzjournalist Karlheinz Drechsel
Drahtseilakt an kurzer und langer Leine der Partei

14.30 Uhr
Das RJR-Porträt08:
Das L&R Archiv als politische Institution
Reinhard Lorenz im Gespräch mit Bernd Hoffmann

15.30 Uhr
Michael Rauhut:
Populäre Musik und Politik in der DDR
Forschungsperspektiven, Erkenntnisse, Themenfelder

17.00 Uhr
Nonkonformismus in DDR-Jazzclubs
Michael Rüsenberg im Gespräch mit Martin Breternitz


20.00 Uhr
Uwe Kropinski (g)
Im Lippmann & Rau-Archiv
– öffentliches Konzert –


Samstag, 18. April 2026
TAGUNG 2. Tag
im Lippmann & Rau-Archiv

9.30 Uhr
Rüdiger Ritter:
Wie und warum observiert man Jazz?
Ein „Leitfaden“ aus der DDR

10.30 Uhr
Das RJR-Porträt09:
Uwe Kropinski
Im Gespräch mit Arne Schumacher

11.30 Uhr
Marie Härtling:
Das Jazzinstitut Darmstadt
Ein Kulturinstitut der Wissenschaftsstadt Darmstadt



Änderungen vorbehalten

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Kommende Arbeitstagungen

VORSCHAU AUF KOMMENDE RJR-TAGUNGEN:
VORSCHAU AUF KOMMENDE RJR-TAGUNGEN:

Alle Tagungen in der Übersicht

News

Es wurden keine Beiträge gefunden.

Urs Röllin

Radio Jazz Research ist ein riesiger Stausee an Jazzwissen, umfassend vom Hier und Jetzt bis zu den Anfängen dieser Improvisations-Musik, zusammengetragen und bewirtschaftet von engagierte Journalisten aus Print und Rundfunk, Musikerinnen und Musikern, Forschenden, Veranstalterinnen und Politikern. So weit gefächert wie die duellierenden Meinungen bezüglich Themen sein können, so tief und klar ist das Bekenntnis, die Liebe und Leidenschaft zu der wohl lebendigsten «Live-Musik» auf diesem Planeten. Ein Teil von diesem fantastischen Netzwerk zu sein ist Privileg, Vergnügen und Ehre –  eintauchen eine große Wonne und Bereicherung.

Urs Röllin
Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Schaffhauser Jazzfestival, Jazzgitarrist und Dozent Hochschule Luzern

Arne Schumacher

Die Tagungen von Radio Jazz Research sind für mich eine wertvolle, in dieser Form einzigartige Möglichkeit, mit KollegInnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen des Jazz-Geschehens zusammenzukommen. Die Vorträge, Diskussionen und der lebhafte Austausch am Rande weiten den Horizont und geben wichtige Anstöße für die tägliche Jazz-Arbeit und den eigenen Blick. In beruflicher und in persönlicher Hinsicht möchte ich die Radio Jazz Research-Treffen nicht missen.

Arne Schumacher
Radio Bremen, Redakteur Jazz & Pop

Dr. Katharina Weißenbacher

An Radio Jazz Research schätze ich den Austausch zwischen ausübenden Musikern/innen, Journalisten/innen, Musikwissenschaftlern/innen (u.a.). Durch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Sparten und Jazzliebhaber können spannende Diskussionen entstehen und neue Ergebnisse erzielt werden.

Dr. Katharina Weißenbacher
dipl. Cellistin und Instrumentalpädagogin, im Bereich Jazzforschung an der Kunstuniversität Graz

Jonas Pirzer

Ich schätze Radio Jazz Research als einen Fundus für Informationen aller Art über Jazz, ein hilfreiches Netzwerk für die Arbeit in der Szene und eine stetig wiederkehrende Gelegenheit, großartige Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen bzw. wiederzusehen.

Jonas Pirzer
Jazzmusiker & Kulturmanager

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hoffmann[at]radiojazzresearch.de

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