„Get jazzed.“ – Allround-App für Jazz erschienen

„Jazz has found a home“ – das muss man nicht übersetzen. Auch, weil jazzed, die weltweit erste Allround-App für Jazz, ursprünglich aus London kommt, gegründet von Jonathan Arendt, ehemals CEO von JazzFM, und dem Moderatoren und Produzenten Chris Phillips. Ab heute ist sie endlich auch bei uns verfügbar. In Deutschland trägt RJR-Mitglied Götz Bühler den Titel des Chefredakteurs, genauer „Head of Content.“

Auf jazzed kann man alles über Jazz und seine musikalische Verwandtschaft hören, sehen und lesen – von neuen Releases bis zu Klassikern auf über 50 kuratierten Audiokanälen, dazu zahlreiche Videos und eine umfassende und stetig wachsende Bibliothek mit Artikeln, Interviews und Rezensionen. 

Get jazzed. Get the App. jazzed.com

Arbeitstagungen 2021 + 2022 (vorläufig)

2021

Arbeitstagung in Münster | Januar 2021: Jazz in Europa – Eine Bestandsaufnahme

Arbeitstagung in Diersbach | Mai 2021: Jazz und Exotismus

Arbeitstagung in Weimar| September 2021: Jazz und Performing Arts

Arbeitstagung in Graz (Zusammenarbeit mit dem Institut für Jazzforschung an der Kunstuniversität Graz) | voraus. Herbst/Winter 2021: Sozialgeschichte im Jazz – in Erinnerung an den Musiker und Musikwissenschaftler Ekkehard Jost

2022

Arbeitstagung in Mannheim |Frühjahr 2022: Jazz und seine Klischees

Arbeitstagung in Gütersloh | Sommer 2022: Jazz in Deutschland (Teil 1)

Arbeitstagung in Lübeck | September 2022: Jazz in Deutschland (Teil 2)

Jazz & The City Salzburg | 16. – 20. Oktober 2019

Musiker vor Festungspanorama in Salzburg (Bildrechte: Jazz & The City / Tourismusverband Salzburger Altstadt)
Musiker vor Festungspanorama in Salzburg (Bildrechte: Jazz & The City / Tourismusverband Salzburger Altstadt)
Musiker vor Festungspanorama in Salzburg (Bildrechte: Jazz & The City / Tourismusverband Salzburger Altstadt)

Im Oktober schaut die Jazzwelt wieder nach Salzburg. Für fünf Tage wird die malerische Salzburger Altstadt zum Jazz-Hotspot. Auf 30 Bühnen präsentiert Jazz & The City 70 Konzerte – und das kostenlos. Eine beeindruckende Erfahrung, vor allem für Experimentierfreudige.

Im letzten Jahr war Radio Jazz Research in Salzburg zu Gast und konnte sich dort selbst von der Gastfreundschaft der Österreicherinnen und Österreicher vor Ort und von dem abwechslungsreichen Programm von Jazz & The City überzeugen.

Vom 16. bis zum 20. Oktober 2019 geht Jazz & The City nun in die nächste Runde. Weitere Informationen: https://www.salzburg-altstadt.at/de/salzburgjazz

Zwischen Optimismus und Dystopia – Labels im digitalen Zeitalter (Tagungsbericht)

RJR-Mitglied Stefan Hentz liefert einen detaillierten Bericht zur 36. Radio Jazz Research-Arbeitstagung, die am 3. und 4. Januar 2019 in Münster stattfand.

Lange Zeit prägten sie als Gatekeeper das jeweils aktuelle Gesicht des sich entfaltenden Jazz. Labels waren das Warenzeichen, das einen verlässlichen Geschmack, eine verlässliche Qualität verbürgten, und zugleich standen sie für den Willen zur Dauer, für die Entschlossenheit, über tagesaktuelle Hits und Trends hinaus ein mehr oder weniger breit gefächertes Labelprogramm aufzubauen und der – durchaus auch ökonomischen – Kraft dies auch zu tun. Geführt von leidenschaftlichen Gründern und Eigentümern (oder manchmal auch angestelltem Leitungspersonal) bieten Labels den Musikern ihres Vertrauens die Möglichkeit, ihre Pläne zu verwirklichen und ihre Musik zu veröffentlichen. Labels unterstützen bei der Realisierung dieser Pläne und bei der Entwicklung von Strategien das vorliegende Produkt zu den Interessenten, zu Hörern und Multiplikatoren zu bringen, helfen, kommerzielle Misserfolge zu verdauen und setzen mit ihrer Auswahl dessen, was sie fördern, bis heute die Standards dessen, was hip und heiß ist im Jazz. Manche Phasen und stilistische Zweige der Jazzgeschichte sind so eng mit der Arbeit bestimmter Labels verknüpft, dass der Labelname fast schon zum Synonym für bestimmte Klangvorstellungen geworden sind: Blue Note oder Prestige, Impulse oder ESP, Intakt oder FMP oder ECM – die Liste bleibt offen.

Mit dem Prozess der fortschreitenden Konzentration der Musikindustrie, tritt allerdings die Bedeutung der Labels, von denen viele mittlerweile als Untereinheiten der großen Unternehmen nur noch wenig mehr behalten haben als den vertrauten Namen, etwas zurück … [Weiterlesen]

Michael Rüsenberg im Gespräch mit Prof. Dr. André Doehring (Pop Weiter Denken)

Anlass des Interviews: Dieser neu erschienene Band im Transcript Verlag.

RJR-Mitglied Michael Rüsenberg spricht anlässlich der Veröffentlichung des Bandes „Pop Weiter Denken“ mit André Doehring (Kunst Uni Graz) über das Verhältnis von Pop- und Jazzforschung. Doehring ist in beiden Forschungsbereichen aktiv und kann daher fundierte Urteile zu den Verbindungen treffen.

Der erste Teil des Interviews
Der zweite Teil des Interviews