Neue Gesprächsreihe im Stadtgarten in Köln – ab 12.02.2021

Speak like a Child
Der Titel der Reihe geht zurück auf das Titelstück des legendären Herbie Hancock-Albums von 1968, und ist eine Referenz an die musikalische Grundfarbe des Stadtgartens.
Der Titel soll dem Gespräch viel headroom erlauben.
Selbstverständlich sollen Gäste & Gastgeber nicht „kindisch“ sprechen, aber doch unbefangen und offen.
Und nuanciert, wie in Hancocks Arrangement.

(Wortformat – keine Musik)

Am 25.11.2018 war die Komponistin und Jazz-Pianistin Julia Hülsmann zu Gast im Stadtgarten. Sie ist vor allem durch ihre auf Lyrik basierenden Kompositionen bekannt.
Mehr Informationen unter: https://stadtgarten.de/media/speak-like-a-child/julia-huelsmann

In der nächsten Folge spricht Michael Rüsenberg mit Nils Wogram.
Weitere Folgen aus dieser Reihe dann mit Darcy James Argue, John Hollenbeck, Rolf Kühn, Norbert Stein, Dirk Raulf, Georg Ruby.
Für die drei Letztgenannten macht SLAC ein besonderes Fenster auf:
Past & Present
Es sind Gespräche und Konzerte mit den Gründern der Initiative Kölner Jazzhaus e.V.
Wie beurteilen sie die Vergangenheit (past), wo stehen sie heute? (present)

RJR-Zoom-Konferenz, 8. Januar 2021; 15.00 Uhr

Zoom-Meeting 01
„Jazz in Europe – Are we still fit for purpose?”

Topic: Radio Jazz Research 08/01/21

Time: Jan 8, 2021 03:00 PM Vienna

Join Zoom Meeting

https://us02web.zoom.us/j/87224715398?pwd=LzcvT3dsTlVMRGFiWlV1YnBSSjdCZz09

Following the cancellation of our Radio Jazz Research conference planned for the international jazz festival in Münster in January 2021, the theme “Jazz in Europe” will be that of our meeting in Diersbach at the end of July coinciding with the INNTöne 2021 Festival in Upper Austria. The topics that would have been discussed there will be anticipated through a series of Zoom discussions.  Through these, we hope to give an awareness of the actual situation for jazz in Europe.

The distribution of the vaccine throughout Europe gives increasing hope, but a look at the European jazz scene gives a brutally clear perception of the cultural impact of the pandemic until now. The once-flourishing jazz scene has been given relatively little support in comparison to other social currents. “Are we, in the cultural context, still fit for purpose?” is a question posed not only by the German Jazz Union.

These and other questions will be discussed by:
Lena Jeckel, Kulturamt Stadt Gütersloh (D)
Urs Johnen, Geschäftsführer Deutsche Jazzunion (D)
Michael Rüsenberg, Journalist (D)
Oliver Weindling, Jazzclub Vortex (GB)
Paul Zauner, Musiker und Leiter der INNTöne (A)
Carine Zuber, Geschäftsführerin Jazzclub Moods (C

Kornelia Vossebein neue Leitung des Künstler:innen-Förderprogrammes „NICA artist development“

Unser RJR-Mitglied Kornelia Vossebein hat in diesem Jahr eine neue berufliche Aufgabe übernommen: Die Leitung des Künstler:innen-Förderprogrammes „NICA artist development“ des Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, koordiniert vom Europäischen Zentrum für Jazz und aktuelle Musik Stadtgarten Köln.

Wir gratulieren Kornelia Vossebein und wünschen Ihr für Ihren neuen beruflichen Weg alles Gute!

41. Arbeitstagung in Siegburg | Improvisieren! „Prepare to be unprepared“

In Zusammenarbeit mit dem KSI (Katholisch-Soziales Institut)
Siegburger Michaelsberg, 8.-9. April 2022 

Mit Alessandro Bertinetto, Georg Bertram, Daniel Martin Feige, Andy Hamilton, Michael Rüsenberg

Die 41. Tagung von Radio Jazz Research e.V. widmet sich einem Phänomen, das viele für das zentrale Element des Jazz halten. Auch der Untertitel „prepare to be unprepared“ stammt von einem Jazzmusiker, nämlich von Lee Konitz (1927-2020). Aber sein Motto greift weit über den Jazz hinaus, es gilt universell: Improvisieren gehört zur Grundausstattung des Menschen.

Im Zentrum der Tagung stehen zwei Bücher, die diesen Umstand ins Auge fassen: „Improvisieren! Lob der Ungewissheit“ (Reclam) von Georg Bertram und Michael Rüsenberg sowie das von Alessandro Bertinetto (Turin) herausgegebene „Routledge Handbook of Philosophy and Improvisation in the Arts“.

41. RJR-Arbeitstagung in Siegburg

Improvisieren!
„Prepare to be unprepared!“

In Zusammenarbeit mit dem KSI (Katholisch-Soziales Institut)

Siegburger Michaelsberg, 8. – 9. April 2022 

Mit Alessandro Bertinetto (Turin), Daniel Martin Feige (Stuttgart), Andy Hamilton (Durham/GB), Michael Rüsenberg (Köln)

41. RJR-Arbeitstagung: 8. April 2022

15.00 Uhr:

Bernd Hoffmann (RJR): Begrüßung

Die 41. Tagung von Radio Jazz Research e.V. widmet sich einem Phänomen, das viele für das zentrale Element des Jazz halten. Auch der Untertitel „Prepare to be unprepared!“ stammt von einem Jazzmusiker, nämlich von Lee Konitz (1927-2020). Aber sein Motto greift weit über den Jazz hinaus, es gilt universell: Improvisieren gehört zur Grundausstattung des Menschen.

Im Zentrum der Tagung stehen zwei Bücher, die diesen Umstand ins Auge fassen: „Improvisieren! Lob der Ungewissheit“ (Reclam) von Georg Bertram und Michael Rüsenberg sowie das von Alessandro Bertinetto (Turin) und Marcello Ruta (Bern)herausgegebene „Routledge Handbook of Philosophy and Improvisation in the Arts“.

15.30 Uhr:

Bertram/Rüsenberg: Improvisieren! Lob der Ungewissheit (Reclam 14164)  

Fragen an den Co-Autor Michael Rüsenberg

Klappentext Reclam: Der Mensch ist das improvisierende ›Tier‹ schlechthin. Denn er kann aus mangelnder Vorbereitung Chancen kreieren, sich Situationen anpassen und mit Flexibilität das Beste daraus machen. Improvisation darf dabei nicht mit Stümperei verwechselt werden. Der Jazzmusiker Lee Konitz forderte etwa von Mitmusikern und Zuhörern, darauf vorbereitet zu sein, unvorbereitet zu sein. Wer also souverän mit unklaren Situationen umgehen möchte, sollte den Zwang zur Improvisation niemals fürchten: Herausforderungen und Krisen sind ohne diese grundlegende menschliche Fähigkeit nicht zu meistern.

17.00 Uhr

Andy Hamilton: Art, Genius and Improvisation: Preparing for the Spontaneous Effort

This is the rough argument: To call Ronaldo a genius is to say that he does brilliant things that are not just the product of hard work and training. But one can train for the spontaneous effort – which is not the same as training for doing one particular thing, but for being in the  creative zone. So to be a genius is to be an improviser, in the best sense. Spontaneity results from improvisation.

Abendessen 19.00 Uhr           

41. RJR-Arbeitstagung: 9. April 2022

9.30 Uhr

Alessandro Bertinetto: Aesthetics of Imperfection vs Aesthetics of Success/Failure – 

Are They (Still) Different Approaches to the Art of Improvisation?

The two main philosophical approaches to the aesthetics of improvisation are that of the aesthetics of imperfection and that of the aesthetics of success / failure. The first is the theoretical attempt to account for the specificity of improvisation with respect to non-improvised works of art. The second considers improvisation as paradigmatic for art as a whole. The first proposes the elaboration of a specific aesthetic for improvisation. The second argues that improvisation captures a crucial aspect of aesthetics as such. In the light of recent theoretical developments, the alleged contrast between the two models seems to be possibly overcome. The question the talk intends to answer is whether this is really the case.

11.00 Uhr

Daniel Martin Feige: Improvisation und Handlungstheorie

Handlungen sind auf ein Ziel gerichtet. Musikalische Improvisation, die ja auch Handlungen sind, scheinen sich hier nicht gut einzufügen. Es ist nicht so, dass der Gang einer Improvisation teleologisch (zielgerichtet) zu verstehen wäre und er verschiedene Phasen hat, die ein gegebenes Ziel verwirklichen. Der Vortrag wird dafür argumentieren, dass der zentrale Unterschied darin besteht, dass Improvisation durch eine retrospektive Zeitlichkeit gekennzeichnet ist. Eine Revision der aktuellen Debatten der Handlungstheorie ist aus dieser Sicht naheliegend.

12.00 Uhr

Ausblicke zum Thema

Stefan Hentz im Gespräch mit Alessandro Bertinetto, Daniel Martin Feige und Michael Rüsenberg 

Die Schlussrunde diskutiert die verschiedenen Praktiken der Improvisation:

Bedeutet Improvisation immer das gleiche oder muss man jeweils spezifisch bestimmen,
was sie im einzelnen Falle ausmacht?
Also, was hat Improvisation im Jazz mit Improvisation im Fußball, im Film, in der Fotografie oder in der Politik zu tun?
Die Runde ist auch offen dafür, Aspekte zweier neuer Bücher miteinzubeziehen: Von Daniel Martin Feige „Musik und Subjektivität“ und von Alessandro Bertinetto „Aesthetics of Improvisation. A Philosophy of Art“.

12.45 Uhr

Bernd Hoffmann (RJR): Die kommenden Tagungen in 2022 und 2023

Ende der Tagung 14.00 Uhr


Bildinformationen:
Das Katholisch-Soziale Institut Siegburg | Foto: Peter Heiliger

«Get jazzed.» – Allround-App für Jazz erschienen

„Jazz has found a home“ – das muss man nicht übersetzen. Auch, weil jazzed, die weltweit erste Allround-App für Jazz, ursprünglich aus London kommt, gegründet von Jonathan Arendt, ehemals CEO von JazzFM, und dem Moderatoren und Produzenten Chris Phillips. Ab heute ist sie endlich auch bei uns verfügbar. In Deutschland trägt RJR-Mitglied Götz Bühler den Titel des Chefredakteurs, genauer „Head of Content.»

Auf jazzed kann man alles über Jazz und seine musikalische Verwandtschaft hören, sehen und lesen – von neuen Releases bis zu Klassikern auf über 50 kuratierten Audiokanälen, dazu zahlreiche Videos und eine umfassende und stetig wachsende Bibliothek mit Artikeln, Interviews und Rezensionen. 

Get jazzed. Get the App. jazzed.com

Arbeitstagungen 2021 + 2022 (vorläufig)

2021

Arbeitstagung in Münster | Januar 2021: Jazz in Europa – Eine Bestandsaufnahme

Arbeitstagung in Diersbach | Mai 2021: Jazz und Exotismus

Arbeitstagung in Weimar| September 2021: Jazz und Performing Arts

Arbeitstagung in Graz (Zusammenarbeit mit dem Institut für Jazzforschung an der Kunstuniversität Graz) | voraus. Herbst/Winter 2021: Sozialgeschichte im Jazz – in Erinnerung an den Musiker und Musikwissenschaftler Ekkehard Jost

2022

Arbeitstagung in Mannheim |Frühjahr 2022: Jazz und seine Klischees

Arbeitstagung in Gütersloh | Sommer 2022: Jazz in Deutschland (Teil 1)

Arbeitstagung in Lübeck | September 2022: Jazz in Deutschland (Teil 2)

Jazz & The City Salzburg | 16. – 20. Oktober 2019

Musiker vor Festungspanorama in Salzburg (Bildrechte: Jazz & The City / Tourismusverband Salzburger Altstadt)
Musiker vor Festungspanorama in Salzburg (Bildrechte: Jazz & The City / Tourismusverband Salzburger Altstadt)
Musiker vor Festungspanorama in Salzburg (Bildrechte: Jazz & The City / Tourismusverband Salzburger Altstadt)

Im Oktober schaut die Jazzwelt wieder nach Salzburg. Für fünf Tage wird die malerische Salzburger Altstadt zum Jazz-Hotspot. Auf 30 Bühnen präsentiert Jazz & The City 70 Konzerte – und das kostenlos. Eine beeindruckende Erfahrung, vor allem für Experimentierfreudige.

Im letzten Jahr war Radio Jazz Research in Salzburg zu Gast und konnte sich dort selbst von der Gastfreundschaft der Österreicherinnen und Österreicher vor Ort und von dem abwechslungsreichen Programm von Jazz & The City überzeugen.

Vom 16. bis zum 20. Oktober 2019 geht Jazz & The City nun in die nächste Runde. Weitere Informationen: https://www.salzburg-altstadt.at/de/salzburgjazz